Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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Brauerei Hacklberg „bestens für die Zukunft aufgestellt“

Direktor Marold kündigt beim Pensionistentreffen weitere Neuerungen an

Passau. Manchmal versteht man die Welt nicht mehr. Den Pensionisten der Brauerei Hacklberg ist es am Dienstag, 29. Juli, teilweise so ergangen. Dort, wo sie viele Jahre gearbeitet haben, ist eine „neue Bierwelt“ entstanden, wie Brauereidirektor Stephan Marold sagte. Knapp hundert ehemalige Hacklberger waren gekommen, um sich dort umzuschauen. „Die gesamte Brauerei wurde generalsaniert und sowohl Wasseraufbereitung, Kühlung, Druckluft und der Gär- und Lagerkeller neu erstellt“, erläuterte der Brauereichef. Mit dieser Großinvestition sei das Brauhaus „bestens für die Zukunft aufgestellt“. Dazu gehört auch das neue Bräustüberl, mit dem die Hacklberger in das Jahr 2015 starten. „Lassen sie sich überraschen von „Passaus bierigstem Wirtshaus“, kündigte er an.

Das Jahr 2013 hatte es in sich, meinte Marold. Zum einen die große Baustelle in der Brauerei selbst, zum anderen die vielen kleineren Baustellen. Denn beim Hochwasser wurden 42 von der Brauerei belieferte Gastronomieobjekte in Stadt und Landkreis geschädigt; vor wenigen Tagen nahm der letzte betroffene Betrieb in der Höllgasse wieder den Betrieb auf. Eine langfristige Baustelle sei der harte Wettbewerb im Biermarkt. Der Pro-Kopf- Verbrauch sinkt weiter und liege derzeit bei 103,6 Liter, Tendenz sinkend. Auch steigenden Preise auf dem Rohstoff- und Energiesektor sowie steigende Personalkosten gelte es zu bewältigen.

Direktor Marold wertete es als Erfolg, bei den Erfrischungsgetränken und Mineralwässer leichte Absatzzuwächse zu verbuchen und den Bierausstoß zu halten. Die Integration der Marke Innstadt sei gelungen, die Produktion der Biere nach Hacklberg verlagert. Die Innstadt-Kunden würden mit der gewohnten Bierqualität versorgt. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, damit es auch künftig in der niederbayerischen Bierlandschaft heiße: „freuen auf ein Hacklberger“ und auch „Heute, Immer, Innstadt“, betonte der Direktor. Darauf haben Stephan Marold und die Ehemaligen dann im Biergarten mit einer frischen Halbe Bier angestoßen.