Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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Da Kini serviert in Hacklberg ein perfektes Menü

Eine wahrhaft königliche Show beim 35. Humoratorfest der Brauerei Hacklberg

Passau. Alles was es für perfekte Unterhaltung braucht und natürlich für eine Starkbierveranstaltung, hat die Brauerei Hacklberg am vergangenen Wochenende serviert. Herrliche Sprüche über die die Politprominenz. Ausgelassene Stimmung beim Königlichen Singspiel. Und das starke Bier der Hacklberger, den Humorator. Wie sagte der Brauereichef Stephan Marold zum ultimativen Gastro-Erlebnis der Starkbierzeit: „Wir Hacklberger haben für Sie ein wirklich tolles Menü vorbereitet. Zum starken Bier braucht es nämlich auch eine entsprechend starke Einlage“. Zuviel versprochen hat er nicht bei seinem Auftakt, bei der er die Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Kirche mit kabarettistischen Seitenhieben begrüßte.

Und dann war da noch der Hackl-Burger, der den Gästen als Willkommensgruß kredenzt wurde. Eine Brezensemmel mit Bratwurst und Salatbeilagen. Er kann es mit jeden anderen Fast-Food- oder To-Go-Angeboten aufnehmen. Da waren sich alle einig.   Eine witzige Idee. Der Hackl-Burger ist ausbaufähig!

Mit Fast-Food war man mitten im Thema. Denn der „Kini“ – einmal mehr perfekt gespielt von Peter Götz – wollte einen richtigen niederbayerischen Schweinsbraten. Alfred Riedl als sein Oberst-Stallmeister Graf von Holnstein – witzig und schlagfertig – lud zum Köche-Casting. Und dann blieb kein Auge trocken. Die Schwaiger-Buam liefen beim Singspiel „Grill den Kini“ zur Hochform auf. Oberbürgermeister Jürgen Dupper als „Dupper-Ware“, Andreas Scheuer als „Scheuer-Pulver“ Florian Silbereisen, alias Florian Silberlöffel, Helene Fischer als „Fischer-Pfandl“ und Bischof Oster als Küchenchef vom Domberg traten als königliche Köche an. Dazu „Joe Abwaschler“ als TV-Einspieler. Alles zusammen eine süffisantes Bühnenspektakel. Nicht nur der Kini war am Ende zufrieden. Ein köstliches Vergnügen mit typischem Hacklberger Humor zum Humorator. Brauereidirektor Stephan Marold und BR-Korrespondent Martin Gruber als Moderator haben den Gästen wahrlich nicht Zuviel versprochen.

Ein riesen Mix aus Bildern, Liedern, Pointen wurde aus dem sprichwörtlichen Topf gezaubert. Die Prominenz wurde auf witziger Flamme gegrillt. Manch einer bekam so richtig sein Fett weg. Aber alle, da war man sich im Saal einig, konnten herzhaft über sich selbst und die anderen lachen. So soll es nämlich sein bei einem Hacklberger-Humoratorfest. Der Humor kam nicht zu kurz. So gesehen war der Name Programm. Der Humorator, das stärkste Bier der Hacklberger, hat seit jeher mit guter Laune und ausgelassener Stimmung zu tun. Nach fulminantem Auftaktwochenende geht das Humoratorfest im Bräustüberl bis 20. März zünftig weiter. Nähere Informationen unter: www.hacklberger-bräustüberl.de

Warum der Kini zum Starkbier ruft?

Etwa seit dem 18. Jahrhundert gibt es die Tradition, dass der Landesherr in Bayern die erste Maß Starkbier erhält. So gesehen lebt der Brauch mit dem „Kini“ in Hacklberg fort. Dabei kommen eben vermeintlich Großkopferte zum Zug. Meist als „Derbleckte“, wie man in Bayern sagt. Der Humorator hat seine Wurzel im Fastenbier der Paulanermönche. Sie brauten zum Namens- und Todestag ihres Ordensstifters Franz von Paula am 2. April ein besonderes Bier; das "Sankt-Vaters-Bier". Die Leute machten daraus „Salvator-Bier“. „Trinken bricht das Fasten nicht“, sagten die Mönche und ergänzten während der Fastenzeit die karge Kost nahr- und vor allem schmackhaft mit Bier. Aus dieser Tradition stammen die über 200 „Atoren“, die in Bayern ausgeschenkt werden. So auch der Humorator der Brauerei Hacklberg.

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Fotos: Wolfgang Korduletsch