Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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400 Jahre Geschichte in der Heimat geschrieben

Brauerei Hacklberg besiegelt Partnerschaft mit dem Festspielverein Leopoldsreut 2018: Jubiläen werden im kommenden Jahr festlich begangen

Brauerei Hacklberg feiert vom 6. bis 8. Juli – Leopoldsreut spielt am 25./26./27./31. Mai und am 01./02. Juni 2018, Kartenvorverkauf startet ab sofort!


Brief und Siegel. Die gehörten wohl schon dazu als der 61. Bischof des Bistums Passau den Ort Leopoldsreut gründete. Bald 400 Jahre ist es her, dass Leopold, Erzherzog von Österreich, (1598-1625) im Jahr 1618 im Umkreis des Goldenen Steiges in der Nähe der Grenze zu Böhmen die Siedlung Leopoldsreut anlegte. Brief und Siegel gehören fast 400 Jahre später, am Mittwoch, 29. November, auch dazu. Der Hacklberger Brauereidirektor Stephan Marold und Michael Sellner, Festspiel-Autor und Regisseur, besiegeln und beurkunden die Partnerschaft zwischen Brauerei und Festspiel. Denn die 400 Jahre im kommenden Jahr spielen Hacklberg wie Leopoldsreut eine höchst bedeutsame Rolle.

400 Jahre Geschichte in der Heimat geschrieben

Deshalb war der Förderverein Kulturlandschaftsmuseum e.V. (KuLaMu), als Ausrichter und Organisator des Festspiels mit Schauspielern nach Passau in den Hacklberger Fürstenbau gekommen. Sozusagen auf historischen Spuren, die der Historiker und Stadtfuchs Matthias Koopmann szenisch erläutert. Denn auch die Geschichte der Brauerei Hacklberg reicht zurück bis in die Zeit von Fürstbischof Leopold. Mindestens seit 1618 wird in Hacklberg Bier gebraut.

„Die Geschichte verbindet uns“, betont Brauereidirektor Stephan Marold. „Wir verstehen uns als moderne Brauerei, die den Menschen und der Region, damit der kulturellen Tradition ebenso verbunden ist“. Schon in vergangenen Spielzeiten war man Partner des Festspiels. „Das wird zum 400 jährigen Jubiläum nun bekräftigt“. Auch Michael Sellner betont den Zusammenhang von regionaler Geschichte und Brauereiwesen.
Folgte doch Erzherzog Leopold – vom Habsburgischen Gebiete her doch mehr dem Wein verbunden - offenbar dem bayerischen Herzog Maximilian. Dieser hatte die immer wichtigere, auch wirtschaftliche, Rolle des Bieres erkannt. So ließ Leopold eine Brauerei ins Leben treten, an einem fürstbischöflichen Schloss, in Hacklberg. Dabei wurde aus einer Brennerei, die schon um 1556 bestand, allmählich eine Brauerei, die dann im Jahre 1618 in den Quellen aufscheint.

400 Jahre Geschichte in der Heimat geschrieben

Leopoldsreut ist mit Herzogsreut und Schwendreut eine jener drei Siedlungen, die gegründet wurden, als im Jahr 1618 die Wirren des 30jährigen Krieges im Nachbarland Böhmen begannen. Damit trieb der Fürstbischof den Landesausbau in unwirtlichen Gegenden voran, gab dem Leben Raum, vor allem aber stärkte er die Verkehrsinfrastruktur. Nicht nur für das Militär sondern für Wirtschaft und Gesellschaft. Was mit neun Bauern dereinst begann, endet 1962. Das Dorf wurde aufgegeben. Das karge Leben auf 1110 Meter Höhe, die schneereichen Winter, die fehlende Arbeit. Nur die Dorfkirche und das Schulhaus erinnern an die alten Zeiten.

400 Jahre Geschichte in der Heimat geschrieben

Und natürlich das Freilichtspiel, zum Jubiläum „1000 Jahre Goldener Steig“ 2010 uraufgeführt und Deutschlands höchstes Festspiel. Organisatoren und Schauspieler erinnern 2018 wieder an das alte Waldlerleben und damit an eine unvergessliche Heimat. Sie machen rund um Pfingsten Geschichte lebendig. Dies: Die Aufführungen finden am 25./26./27./31. Mai und am 01./02. Juni 2018 statt. Der Kartenvorverkauf startet ab sofort. Pünktlich zur Weihnachtszeit und damit ein ideales Weihnachtsgeschenk.

Die Brauerei Hacklberg feiert im Juli groß ihr 400 jähriges Jubiläum. Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8.Juli, dürfen sich alle Freunde der Hacklberger Biere und Getränke auf erlebnisreiche Stunden freuen. „Die 400 Jahre Geschichte machen wir zu einer tollen Geschichte mit Musik, Spiel und Spaß auf dem gesamten Brauereigelände“. Noch will Brauereidirektor Stephan Marold nicht mehr verraten. „Aber eines kann ich versichern: Wie beim Bierbrauen verbinden wir Tradition und Moderne. Wir stoßen an auf die Zukunft, die bei uns seit mindestens 400 Jahren Tradition hat“

Der Gründer der Brauerei Hacklberg

Fürstbischof Leopold, Erzherzog von Österreich, (1598-1625) war als Cousin von zwei Kaisern sowie als Bruder von Kaiser Ferdinand II. ein überaus mächtiger Mann in der Habsburger-Dynastie. Er wirkte in den Diözesen Passau sowie Straßburg, deren Fürstbischofsamt er in seiner Hand vereinigte (1598/99-1625), und Innsbruck, wo er ab 1619 bis zu seinem Tod 1632 die Landesherrschaft über Tirol ausübte. War die Diözese Passau im 16. Jahrhundert geprägt von den bayerischen Landesfürsten, kam sie mit der Amtsaufnahme von Fürstbischof Leopold für die nächsten 200 Jahre wieder in den habsburgischen Herrschafts- und Kulturraum. Er öffnete die Diözese für die katholische Reform, begann ein neues Kapitel der Pastoral, vor allem der Wallfahrt; sein von ihm geliebtes Maria Hilf-Bild wurde zum Ausgangspunkt der zentralen mittel- und südosteuropäischen Wallfahrt nach Maria Hilf.

Der Kirchenmusik gab er einen neuen exponierten Platz; mit dem Domorganisten Urban Loth begann er die Blütezeit. Als Landesherr des Hochstiftes Passau war er besonders mit dem Goldenen Steig befasst. Mit dem Ausschalten von Passau aus dem Salzhandel auf dem Goldenen Steig wurden sowohl die Residenzstadt als auch das Hinterland von schweren wirtschaftlich Problemen erfasst. Außerdem war dem Fürstbischof die mit dem Goldenen Steig hergestellte Verbindung nach Böhmen und zu Prag besonders wichtig – in der Vorphase und dann im Dreißigjährigen Krieg hatte sie eine große strategische Bedeutung. In dieser Zeit erhielt die Siedlung Röhrnbach am Goldenen Steig das Marktrecht (1612) und im Jahr 1618 legte der Landesfürst Leopold im Umkreis des Goldenen Steiges Herzogsreut, Leopoldreut und Schwendreut. Und weil er wirtschaftliche Bedeutung des Bieres erkannte, begann er im fürstlichen Schloss Hacklberg mit dem Bierbrauen.

Kartenvorverkauf für das Festspiel:
Tourist-Info Haidmühle, Schulstraße 39, 94145 Haidmühle
Tel. 08556 / 19433 oder 1064
Oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Tourist-Info)