Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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Brauerei Hacklberg steigert Bierabsatz weiter

Umbruch des gesamten Brauereigeländes jetzt vollständig abgeschlossen

Direktor Marold blickt voraus:Feierlichkeiten „400 Jahre Hacklberg und 700 Jahre Innstadt“.

Passau. Ist das ein Sommer! So recht nach dem Geschmack der Brauereien. „Stimmt“ sagt der Direktor der Brauerei Hacklberg. Ein „Aber“ setzt Stephan Marold, dann doch nach. Denn die Schattenseiten kann er nicht verschweigen. Und er meint dabei nicht den herrlichen schattigen Hacklberger Biergarten.

Wie der Brauereichef vor den Pensionisten der Brauerei Hacklberg am Dienstag, 4. Juli, betonte, bleibe der Biermarkt ein schwieriges Feld. „Nur mit ständigen Investitionen und höchster Qualität kann man bestehen“. Und dass das für die Hacklberger und Innstadt-Biere der Fall ist, konnte der Direktor unter Beweis stellen.

Erst vor wenigen Tagen wurde darüber informiert, dass der deutsche Biermarkt in den ersten sechs Monaten ein Absatzminus von 2,6 Prozent hinnehmen musste. „Die Strukturveränderung in der Brauereilandschaft wird weiter voranschreiten“, so die Prognose von Stephan Marold. Will heißen: immer mehr kleine und mittelständische Brauereien kämpfen ums Überleben. „Deshalb ist es umso erfreulicher, dass wir den Bierausstoß weiter steigern konnten“. Auch die Marke Innstadt konnte den Bierabsatz halten.

So durchwachsen das Frühjahr für die Brauerei auch sein mochte. Der hervorragende Sommer 2015 macht vieles wett und kann das Absatzminus des 1. Halbjahres gut kompensieren.

Die Geschichte wird auch in anderer Hinsicht konsequent weitergeschrieben. Nach den großen Maßnahmen im Vorjahr - neuer Gär- und Lagerkeller – standen noch Optimierungen beim Energieverbrauch an. Das spart Strom, ist nachhaltig und entspricht dem Leitbild der Hacklberger, nämlich sorgsam mit Rohstoffen und der Natur umzugehen. Ein weiterer Schritt war die Integration der Produktion der Innstadtbiere, die in diesem Geschäftsjahr komplett abgeschlossen werden kann.

Entsprechend auch der Ausblick von Stephan Marold für 2016: Vorbereiten auf die Feierlichkeiten „400 Jahre Hacklberg und 700 Jahre Innstadt“. Denn sein Team werde die Marken Hacklberg und Innstadt weiter ausbauen; durch kontinuierliche und zuverlässige Arbeit dafür sorgen, dass beide Marken auch künftig erfolgreich in der regionalen Bierlandschaft Bestand haben. „Dafür setzen wir uns ein, dafür arbeiten wir Tag für Tag“.

Besonders hob der Direktor den Umbau bzw. die Generalsanierung des Bräustüberls heraus. Es ist gelungen, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das die Markenphilosophie komplett widerspiegelt. Und man ist stolz, was dabei herausgekommen ist. Eine Wirtshauskultur besonderer Art. Das Raumkonzept wurde so aufgestellt, dass bayerische Tradition mit modernem Ambiente gepaart eine wunderbare Einheit bilden.

Davon konnten sich die Ehemaligen dann gleich überzeugen. Und sie haben mit dem Brauereidirektor gemeinsam auf das Wohl der Brauerei Hacklberg angestoßen.

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Brauereidirektor Stephan Marold konnte über 80 ehemalige Hacklberger in der Brauerei begrüßen. Auch Direktor a.D. Kurt Maier ließ es sich nicht nehmen, mit dabei zu sein.

Früh übt sich wer ein Meister werden will...

Das internationale Projekt "Europa-Miniköche" ist ein Highlight bei den Waidla-Wirten im Landkreis Freyung-Grafenau. Die Wirte haben sich bereit erklärt, das Projekt im Landkreis zu starten, mit dem Ziel, den Kindern in einer spielerischen Form das Kulturgut „Essen“ zu erhalten.

Die teilnehmenden „Miniköche“ lernen dabei nicht nur die Zubereitung leckerer Gerichte, sondern auch den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Zudem lernen die Teilnehmer beinahe ganz nebenbei, wie ein vorbildlich gedeckter Tisch aussehen soll und welches Glas zu welchem Getränk gehört.

Gerade in Zeiten des „Fast Food-Essens“ ist dies und die Lust an gesunden Lebensmitteln und am Kochen besonders wichtig. Und genau hier setzt das Konzept der Miniköche an. Trotz des internationalen Projekts soll die regionale Küche dabei einen besonderen Stellenwert genießen und Lebensmittel der Saison verwendet werden.

Unter den Waidla-Wirten sind auch Wirte der Brauerei Hacklberg vertreten wie das Landhotel Koller in Ringelai und das Landhotel Poswirt in Grafenau.

Wir wünschen allen teilnehmenden „Mini-Köchen“ viel Freude und Spaß beim Sammeln von wertvollen Erfahrungen für das spätere Leben.

 

Miniküche 1

Miniküche 2

Miniküche 3

Miniküche 4

Fotos: Landhotel Koller, Ringelai