Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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Hacklberg holt fünffach Gold

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DLG prämiert Spitzenqualität der Passauer Biere
Die Brauerei Hacklberg startet auch 2014 mit der begehrten Höchstprämierung der DLG ins neue Jahr

Pünktlich zum Jahreswechsel konnte die DLG Qualitätsprüfung der Passauer Brauerei Hacklberg eine überdurchschnittliche Qualität bei allen getesteten Bieren bescheinigen und hat fünfmal Gold an die niederbayrische Traditionsbrauerei vergeben. Über dieses außerordentlich gute Ergebnis freute sich auch der Brauereidirektor Stephan Marold: „Ich bin sehr stolz! Diese Prämierung bestärkt uns auf unserem Weg und zeigt, mit welcher Sorgfalt und Hingabe wir unsere Biere brauen.“

 

Wie jedes Jahr reichte Hacklberg seine Bierspezialitäten bei der internationalen Prüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für Bier und Biermischgetränke ein, um die Qualität ihrer Produkte untersuchen zu lassen. Getestet wurden: das feinwürzige und süffige Urhell, das malzbetonte Edelhell mit leichter Süße, das prickelnde Hochfürst Pilsener, das vollmundige Dultfestbier und das Jakobi Weißbier hell mit spritzig, mildem Geschmack. Alle getesteten Biere erhielten die höchste Auszeichnung in Gold.

 

Durch diese Auszeichnung können sich die Kunden der Brauerei Hacklberg der besonders hohen Qualität der Biere sicher sein. Dies wird möglich gemacht durch die ausschließliche Verwendung erlesener Malz- und Hopfensorten. Entscheidend ist auch der Gebrauch von reinstem Quellwasser und die jahrelange Erfahrung und Sorgfalt der Braumeister.

 

Darum geht es beim härtesten Biertest der Welt

Um zur Qualitäts-Elite der Ernährungswirtschaft zu gehören, müssen die Produkte lange und intensiv geprüft sein. Erst dann verleiht die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) etwa die Goldmedaille. 5 Biersorten der Brauerei Hacklberg haben den härtesten Biertest der Welt bestanden. Mit Bravour. Nach diesen Kriterien untersuchen die Experten mit Verkostungen und Laboranalysen die Qualität.

Der Bierschaum: es wird beurteilt, wie stabil sich der Bierschaum hält.

Die Klarheit des Bieres: Filtrierte Biere müssen einen feinen Glanz aufweisen, also keinerlei natürliche Trübstoffe enthalten.

Der Geruch des Bieres: Sortentypisch muss er sein. Die verschiedenen Biersorten sind durch eine unterschiedliche Aromatik gekennzeichnet, die von Malz- oder Karamellaromen bis zu Frucht- und Gewürzaromen reichen kann.

Der Geschmack des Bieres: Es gibt drei Phasen der Geschmacksempfindung. Der Antrunk, also der erste Geschmackseindruck, wird zunächst durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Vollmundigkeit bestimmt. Diese ist in erster Linie abhängig vom Stammwürzegehalt des Bieres. Die Rezenz bezeichnet den Frischeeindruck eines Bieres. Er ist einerseits abhängig vom Säuregehalt (pH-Wert) des Bieres, andererseits von seinem CO2-Gehalt. Der Nachtrunk, also der letzte Geschmackseindruck, ist hauptsächlich von der Bittere bestimmt, die vom Hopfen stammt.

Sonnenland-Cup vor dem Aus?

Fußball-Verband will beim Passauer Hallenturnier Futsal sehen – dann bleiben die Top-Teams zu Hause


Von Michael Witte

Zahlen lügen nicht: Über,1000 Fans verfolgten am vergangenen Freitag beim„Sonnenland-Cup“ die Spiele deutscher und internationaler C-Jugend-Teams in der Passauer Dreiländerhalle. Doch über dem hochklassigen Kick in Kohlbruck schwebt ein Damoklesschwert: Futsal. Denn: Der Bayerische Fußball-Verband(BFV) will dem Ausrichter‚ der Spvgg Hacklberg, vorschreiben, dass fortan Budenzauber ohne Bande geboten werden soll. Dies trifft aber nicht den Geschmack der jüngst in Passau weilenden Top-Teams, etwa 90 Prozent der Trainer der Eliteclubs äußerten sich gegenüber Organisator Heinz-Günter Kuhls wenig erbaut über die möglicherweise neue Spielform. Und die Übungsleiter gingen en gros sogar noch einen Schritt weiter. Wenn ab 2015 mit dem Futsal-Ball gekickt werde, werden etwa die Nachwuchs-Mannschaften einiger arrivierter Bundesliga- Mannschaften nicht mehr nach Passau zum „Sonnenland-Cup“ kommen. Und das würde nach der 15. Auflage in diesem Jahr das Aus für das ruhmreiche Turnier bedeuten – Kuhls bringt es auf die einfache Formel: „Keine Bande, keine Top-Teams, kein Sonnenland- Cup.“ Dabei sieht sich der Hacklberger Fußball-Abteilungsleiter nicht als militanter Gegner des Hallenfußballs ohne Bande: „Ich habe nichts gegen Futsal, aber alle Spielformen sollten in der Halle möglich sein.“ Zusammen mit einigen prominenten Mitstreitern will Kuhls jetzt für Hallenfußball mit Bande und damit für den „Sonnenland-Cup“ kämpfen, Details will das Team demnächst kommunizieren. Und vielleicht stoßen Kuhls & Co. ja beimVerband auf offene Ohren. So meldete sich bereits Thomas Müther, Leiter Kommunikation beim BFV, zu Wort und informierte heimatsport.de, dass über den Hallen-Spielmodus für private Turniere in der neuen Saison noch nicht definitiv entschieden sei. „Wir setzen uns im Verband nach dem Winter zusammen und werden über das Thema reden“, sagte Müther. Möglicherweise dräut auch einem vergleichbar hochkarätigen Turnier wie dem „Sonnenland-Cup“ dasselbe Schicksal: Ähnlich wie in der Dreiländerhalle versammelt sich auch beim BWK-Arenacup im baden-württembergischen Ilshofen die Crème de la Crème der nationalen U15-Elite. So schicken der FC Bayern, der VfB Stuttgart oder auch der HSV, Mönchengladbach, Freiburg,Kaiserslautern oder Dortmund ihre Jungstars in die Arena Hohenlohe. Für Dario Caeiro, einen der beiden Macher des Arenacups, ist das Futsal-Thema indes noch völlig fremd: „Wir haben noch keine Information vom Württembergischen Fußball-Verband, dass wir 2015 Futsal spielen sollen oder müssen – das ist mir völlig fremd. “Aber wenn dem so wäre, ist der Arenacup nach den Worten von Caeiro „vom Tisch“. Obwohl der Termin fürs kommende Jahr schon fixiert ist, würde nicht gespielt werden, denn: „Futsal auf Kunstrasen – das geht nicht.“

Erschienen am 08.01.2014 in der Passauer Neuen Presse

Champions League light in Passau

Duell der starken BVB-Talente gegen FC Bayern elektrisiert Fans beim Sonnenland-Cup derC-Junioren – Freiburg siegt

Von Andreas Lakota und Sebastian Lippert

„Mia san mia“ in Passau – der große FCBayernMünchen ziehtsogar mit seinen C-Junioren die Fußballfans in seinen Bann.Aber irgendwie auch verständlich, wenn bei der 15. Auflage des Sonnenland-Cups der Brauerei Hacklberg einer der Gegner Borussia Dortmund heißt – das ist quasi Champions League für 15-Jährige an diesem Freitag in der Dreiländerhalle. Weit über 1000 Zuschauer wollen die jungen Talente deutscher und internationaler Topteams sehen – und werden nicht enttäuscht: „Das Niveau war noch nie so hochwie heuer“, sind sich die Fans einig. Der Sieger nach über 12 Stunden Hallenfußball: SC Freiburg. Die kleinen Breisgau- Brasilianer präsentieren sich als einTeamohne Schwachpunkt und besiegen im Finale Rapid Wien um den überragenden Spieler des Turniers, Kelvin Arase (13 Tore), mit 7:6 (2:2) nach Achtmeterschießen. Für den großen Hype sorgen jedoch die „kleinen Bayern“ mit Trainer Harald Cerny (40) – der große Name des Triplesiegers hält imVerlauf dieses deutschen Top-Nachwuchsturniers aber leider nicht ganz, was er versprach. Und schuld daran sind nicht zuletzt die ganz stark aufspielenden BVB-Talente. Beim  Showdown in der Zwischenrunde jedenfalls zeigen die Gelb-Schwarzen den Roten beim 2:1 ihre Grenzen auf – genau umgekehrt wie im Champions-League-Finale der Großen. Während also Dortmund ins Halbfinale einzieht und am Ende Vierter wird, bleibt für das Cerny-Team kein Platz unter den Besten.

 

Neben dem FCB sind einmal mehrweitere Topteams dem Ruf von Organisator Dr. Heinz- Günter Kuhls gefolgt. Der Hamburger SV, die Dauerbrenner vom VfB Stuttgart, Rapid Wien, Grasshoppers Zürich, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Mainz 05, um nur die namhaftesten zu nennen. Höchstes Lob von Tarnat und Cerny Für eine weitere Teilnahme 2015 macht Cerny den Fans bereits Hoffnung: „Starke Gegner, tolle Halle und eine super Organisation – außerdem ist Niederbayern für uns als Verein eine sehr wichtige Region. Es macht Spaß.“ Und FCB-Nachwuchskoordinator Michael Tarnat lobt: „Das ist eines der hochkarätigsten U15-Turniere überhaupt. Vor allem die Internationalität des Turniers macht es attraktiv für uns“, so der Champions- League-Sieger von 2001 Unter den elf Jung-Talenten des Triplesiegers finden sich auch zwei Niederbayern: Kapitän Josef Burghard und Florian Ibel, beide aus Dingolfing, und seit zwei Jahren in München. Besonders Burghard beeindruckt das Publikum durch seineAthletik: „Josef ist schnell, robust, zweikampfstark. Er tut uns einfach gut, von seiner Art und Weise, wie er Fußball spielt“, sagt sein Trainer Cerny.

 

Abseits des Geschehens auf dem Kunstrasen konkretisiert der Bayern-Coach, worauf es ihm in der täglichen Arbeit ankommt: „Unser Fokus hier liegt klar im spielerisch-technischen Bereich.Dazu kommt vielGruppentaktik. Heißt: Unterzahl, Viererkette, solcheDinge.“ WieBenjaminHoffmann (35), das BVB-Trainerpendant zu Cerny, grinsend verrät, deckt sich das mit den Erwartungen und Anforderungen im Westen Deutschlands: „Da unterscheiden wir uns nicht groß, ist doch klar. Es geht ja auch uns nicht darum, irgendwelche Schränke auszubilden und nur schnell und kräftig zu sein. Beweglichkeit und Individualtaktik steht bei uns im Vordergrund.“ Und die Jung-Borussen liefern dafür mit feinem Kombinationskick auf dem Passauer Kunstrasen den schlagenden Beweis ab. Aufmerksam verfolgen dies auf der Tribüne zahlreiche Scouts – darunter auch einer eines – nach eigener Aussage – „namhaften englischen Klubs“.Sein Identität sowie seinen Arbeitgeber wollte der geschätzte Mittvierziger mit dunkelblauer Jacke und hellem Schal nicht verraten – es wird gemunkelt, dass es sich um Aston Villa handelt. Grund seiner Aufregung: der gebürtige Nigerianer Kelvin Arase, die Nummer 10 von RapidWien.

 

Elf Tore und fünf Vorlagen des dunkelhäutigen Ballzauberers allein bis zur Zwischenrunde lassen viele Beobachter staunen. Nachdemder Scoutmehrfach beinahe hektisch einen Anruf tätigt und ein Loblied auf Arase durchgibt, meint er auf Nachfrage: „Den werden wir verpflichten, der kommt zu uns! Ein sensationeller Spieler.“ Dass Arase am Ende zum besten Kicker des Turniers gewählt wird, verwundert niemanden. Sensationelle Spieler wird man wohl auch im nächsten Jahrwieder in Passau begrüßen dürfen. Ob auch die Bayern wieder kommen, muss man sehen. Denn die Nacht verbrachte der FCB-Nachwuchs im selben Hotel wie die BVB-Talente. Wenn das mal gut ging . . .

Erschienen am 04.01.2014 in der Passauer Neuen Presse