Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Festbier, das Weißbier dunkel und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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Pensionistentreffen 2013

Brauerei Hacklberg steht mitten in großer Umbauphase

Sanieren, renovieren, Zukunft gestalten: Direktor Marold zieht erste Bilanz – Für die Zukunft gut aufgestellt - Ende Mai 2014 großes Brauereifest

 

Passau. Kompletter Umbau. Der Ausdruck hat für die Brauerei Hacklberg derzeit in mehrfacher Hinsicht Bedeutung. Von "massiven Veränderungen", spricht der Direktor der Brauerei Hacklberg beim Blick auf das laufende/abgeschlossene Geschäftsjahr. Stephan Marold: „Wir haben die Innstadt-Bierspezialitäten als eigenständige Marke integrieren können. Wir schaffen mit dem neuen Gär- und Lagerkeller beste Voraussetzungen für die Zukunft“. In Hacklberg wird komplett saniert und renoviert. Auf Hochtouren. „Wir liegen genau im Plan“, betont der Direktor. Ende Oktober geht der neue Gär- und Lagerkeller in Betrieb. Bis Frühjahr 2014 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Offizieller Termin für die Einweihung ist Freitag und Samstag, 23./24. Mai 2014. „Da präsentieren wir uns technisch und optisch in perfekten Zustand“, kündigt der Direktor ein großes Brauereifest an.

 

Mit den früheren Mitarbeitern traf sich der Direktor am Dienstag 6. August, und nahm die Gelegenheit wahr, eine erste Bilanz zu ziehen. Insgesamt 6,5 Millionen Euro würden investiert, damit es auch die nächsten Jahrzehnte heiße: „freuen auf ein Hacklberger" und gleichzeitig „Heute, Immer, Innstadt“.

 

Die Baumaßnahmen gehen vom Keller bis zum Dach: Rohrkeller, zentrales Kühlsystem, neue Wasseraufbereitung und Umstellung auf Wärmerückgewinnung der gesamten Heizungsanlage, Werkstätten, Sanitäranlagen, offener Weißbierkeller, Räume für die Belegschaft, Fassadenrenovierung. Den Pensionisten kündigte der Brauereichef an: „Sie werden ihre alte Wirkungsstätte nicht mehr wiedererkennen“.

 

In die Zukunft investieren. Die Brauerei gezielt ausrichten für die kommenden Jahre. Darum geht es Stephan Marold. Denn: „Der Wettbewerb auf dem Biermarkt wird immer schwieriger“. Vielfach gehe es „nicht mehr um Marktanteil, sondern ums Überleben“ beschreibt der Direktor die Lage. In stürmischer Zeit kann der Direktor darauf verweisen, dass sich sowohl die Brauerei Hacklberg als auch die Innstadt-Bierspezialitäten behaupten können. Direktor Marold: „In der angespannten Situation im Wettbewerbsumfeld sehr erfreulich“. Neuprodukte wie das Radler naturtrüb, das Radler Alkoholfrei, das Urhell 0,33 l und das frische Getränk Dachsberg Birne Melisse hätten unter anderem dazu beigetragen, den Absatz stabil zu halten.

 

Dennoch bleibe die Kostensituation auch für die Brauerei Hacklberg „sehr angespannt“. Das liege zum einen an den steigenden Preisen für Rohstoffe und Energie, zum anderen an den steigenden Personalkosten. Weitere Faktoren seien Überkapazitäten, gesellschaftliche Rahmenbedingungen oder politische Auflagen. Davon will sich Stephan Marold aber nicht beirren lassen: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, damit unsere beiden Marken erfolgreich in der regionalen Bierlandschaft Bestand haben“.

 

Und eines weiß der Direktor ganz genau: „Die massiven Veränderungen unserer Brauerei funktionieren und klappen nur, wenn eine engagierte und hoch motivierte Belegschaft dahinter steht“. Das galt auch beim Einsatz zu Zeiten des Hochwassers. 42 Gastronomieobjekte der Marken Hacklberg und Innstadt seien betroffen gewesen; einige noch immer geschlossen. Die riesigen Schäden auf dem Brauereigelände selber gar nicht mitgerechnet.

Großbaustelle Brauerei Hacklberg

35 riesige Edelstahl-Tanks für  33 000 Hektoliter Bier

  Passau. 35 Giganten aus Edelstahl. Das hat die Dreiflüssestadt Passau noch nicht gesehen. Zwölf Meter hohe Edelstahltanks mit etwa 4 Meter Durchmesser. Im Viererpack hintereinander werden sie zur Brauerei Hacklberg gefahren und verbaut. „Transportlogistik auf höchsten Niveau“, verspricht Brauereidirektor Stephan Marold, „für Biere auf höchsten Niveau“. Start war am Montag 22. Juli.

 „Wir wollen die Passauer nicht über Gebühr strapazieren“, betont Stephan Marold, „aber ein paar Störungen könnte es schon geben“.  Der Hacklberger Chef hofft natürlich, „dass alles Unfallfrei verläuft“. Denn ein Riesenunternehmen steht an. Die neuen Gär- und Lagertanks wurden mit dem Schiff aus Ludwigsburg in den „Bayernhafen Passau“ geliefert. Am Montagnachmittag wurden die ersten sechs dann von Schalding über die Donau nach Hacklberg gebracht. Dann folgt die nächste Ladung, bis die 35 Tanks im Brauereigelände stehen. Diese haben dann ein Fassungsvermögen von 3,3 Millionen Litern Bier, umgerechnet 330.000 Bierkästen.

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