Prämierte Qualität

Grund zum Jubeln gab es für die Brauerei Hacklberg bei der diesjährigen Verleihung der begehrten DLG- Prämierungen. Für unser Hacklberg Urhell, Edelhell, Festbier, das Jakobi Weißbier hell und unser herbes Hochfürst Pilsener erhielt das Passauer Traditions-Brauhaus die Bestnote.

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In Hacklberg hat die Zukunft Tradition…

Zeitleiste: 1516 · 1618 · 1897 · 1912 · 1945 · 1951 · 1991 · 2003 · 2005 · 2007 · 2009 · 2010 · 2011 · 2012 · 2014

Wie das Pier Summer und Wintter auffm Lannd sol geschennckt gepraven werden.

Am 23. April 1516 erließ Herzog Wilhelm IV. von Bayern auf dem Landständetag zu Ingolstadt mit diesem Dekret die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Das „Reinheitsgebot“ bildet die Grundlage für die Weltgeltung des bayerischen Bieres. Schon im 18. Jahrhundert bezeichnete der Staatsrechtler Freiherr von Kreittmayr Bier deshalb als „das fünfte Element Bayerns“. Heute wie vor mehr als 375 Jahren brauen Hacklberger Bierbrauer ihr wohlschmeckendes und bekömmliches Bier aus Wasser, Qualitätsbraugerste und gehaltvollem Hopfen. Dieser großen Tradition sehen sich die Hacklberger verpflichtet. Die vielen Umbaumaßnahmen und erfolgreichen Bemühungen zur Qualitätsverbesserung auf dem Hintergrund des Reinheitsgebotes geben davon Zeugnis.

Schon lange…

…vor den Bierbrauern hielten die Passauer Fürstbischöfe in Hacklberg Hof. Aus dem Jahr 1358 berichten Chronisten von großartigen Ritterspielen und Hochzeiten mit festlichem Prunk in dem Gutshof an der Donau. In der fürstbischöflichen Schlossanlage zeugten Pavillons, Wasserorgel, Glockenspiele, Baumwände und barocke Gartenkunst vom Wohlstand des Passauer Hofes.

Nach urkundlichen Erwähnungen…

…wird mindestens seit 1618 in Hacklberg Bier gebraut. Bereits im Jahr 1582 erließ Fürstbischof Urban von Trennbach eine Brauordnung für das Hochstift. Noch im 16. Jahrhundert dürfte in der Passauer Ilzstadt eine eigene fürstbischöfliche Braunbier-Brauerei errichtet worden sein. Gleichzeitig entstand in der unmittelbaren Nähe des Schlosses in Hacklberg das fürstbischöfliche „Weiße Brauhaus“ zu Hacklberg. Dorthin verlagert Leopold Leonhard von Thun-Hohenstein, der letzte Passauer Fürstbischof, im Jahr 1798 das „Braune Brauhaus“. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 löste der Staat die Hochstifte und Klöster auf, kirchliche Besitzungen wurden eingezogen. Aus dem bislang „hochfürstlichen“ wurde ein „kurfürstliches“ und 1806 ein „königliches Bräuhaus“. 1849 schließlich kauften die Brüder Jakob und Bartholomäus Hartl die Brauerei auf.

1897 wurde das Hacklberger…

…Bräuhaus, mittlerweile größte Brauerei der Dreiflüsse-Stadt, dem Passauer Bischof zum Kauf angeboten. Am 13. Mai beschloss das Domkapitel den Ankauf der Brauerei und des Stelzelhofes für 850 000 Goldmark. In der Seminarstiftung St. Stephan sollten die Erträge für die Ausbildung von Priestern eingesetzt werden. Damit gelangte die Brauerei nach 94 Jahren wieder in kirchlichen Besitz zurück. Schon im ersten Geschäftsjahr betrug der Bierausstoß 14500 hl, wenige Jahre später bereits 30 000 hl. Neue Gaststätten wurden erworben, neue Lieferverträge abgeschlossen.

Am 18. Juli 1912 gab…

…das Domkapitel grünes Licht für die Modernisierung der Brauerei. Bereits ein Jahr später wurden die beiden kupfernen Sudkessel mit einem Fassungsvermögen von jeweils 28 000 Litern mit zwei Schiffen aus Ulm auf der Donau angeliefert. In nur einem Jahr Bauzeit entstand das große schloßartige Gebäude über dem Lagerkeller von 1796. Die Fassade des Kellers wurde als Portal in das Ensemble einbezogen. In diesem Gebäude präsentiert sich die Brauerei noch heute. Im Nordflügel des Schlosses entstanden Büroräume, im Erdgeschoß wurde das Bräustüberl eingerichtet.

Die Zeit der Weltkriege…

…traf auch die Brauerei Hacklberg schwer. Zu den menschlichen Katastrophen der Zeit setzen Rationierung und Rohstoffmangel der Brauerei zu. Zu Ende des zweiten Weltkrieges fallen das Turbinenhaus, die Mälzerei sowie Teile des Fürstenbaues und des Bürogebäudes den Bomben zum Opfer. Im Oktober 1945 erlässt die Militärregierung ein totales Sudverbot. Die Fusion der Brauerei Hacklberg mit einer anderen Passauer Brauerei steht im Raum, doch Hacklberg bleibt eigenständig. Trotz Geld- und Rohstoffmangel beginnt man mit dem Wiederaufbau. 1948 wird die Herstellung eines Bier-Ersatzgetränkes von höchstens 1,7% Stammwürze und dessen Abgabe gegen Brotmarken erlaubt, erst im September 1949 ist das Brauen hochwertiger Biere wieder offiziell zugelassen.

Der Wirtschaftsaufschwung…

…der Nachkriegsjahre macht sich auch in Hacklberg bemerkbar. 1951 wird die Mälzerei neu gebaut. Hotels und Gaststätten werden erworben, Depots in Landshut und in Laub bei Regensburg errichtet. Die Weißbierbrauerei Ringenberg holt sich ihr Weißbier ab 1959 aus Hacklberg. 1967 eröffnet die Brauerei Hacklberg ein weiteres Depot in Neuburg an der Donau und übernimmt die Brauerei Aschenbrenner in Vilsbiburg. Es folgt die Brauerei Dirr bei Burgheim sowie das Brauhaus in Fürsteneck. Das Bräustüberl mit dem größten Biergarten in Passau nimmt 1981 den Betrieb wieder auf. Die Flaschenfüllerei im Fuchsloch bedarf 1987 einer erneuten Erweiterung. Im selben Jahr kann endlich auch der durch die Bombardierung 1945 beschädigte Fürstenbau mit dem Festsaal sachgerecht restauriert werden.

Ab 1991 lenkt Direktor…

…Kurt Maier die Geschicke der Brauerei Hacklberg. Der Ausstoß steigt von knapp 217 000 auf 267 000 Hektoliter – nie zuvor produzierte die Brauerei solche Mengen, die Kapazitätsgrenzen sind erreicht. Um die Qualität der mehrfach DLG-prämierten Biere zu erhalten, sind dringend umfangreiche Baumaßnahmen nötig. Bis zum Juli 1993 werden deshalb sämtliche Produktionsanlagen von der Malzannahme über das Sudhaus bis zum Gärkeller nach dem neuesten Stand der Technik erweitert oder erneuert. Am Schluss steht ein großes Fest, das zusammen mit dem 375. Geburtstag der Brauerei gefeiert wird.

Mit neuen Produktionsanlagen durchbricht der Jahresausstoß der Brauerei Hacklberg 1995 die Schallmauer von 300 000 Hektolitern, bereits 1997 zählt Hacklberg mit 331 576 Hektolitern zu den größten Brauhäusern Niederbayerns.

Zur Erweiterung bestehender Geschäftsfelder und Verbesserung des Kundenservices wurde 1998 in nur sechsmonatiger Bauzeit das Hacklberger Getränke- und Logistikcenter errichtet.

Am 26. Mai 2003 wurde…

…der Festsaal des ehemaligen Fürstbischöflichen Sommerschlosses Hacklberg nach umfangreicher Restaurierung wieder seiner kulturellen Bestimmung übergeben. Besonders die reiche Ausstattung des Saales - ein Werk des Stukkateurs Giovanni Battista Carlone - lässt diesen wohl bedeutendsten Profanbau des Barock in ganz Ostbayern wieder in altem Glanz erstrahlen. Nun finden in den oberen Räumen wieder Kunst, Musik und Kultur einen herausragenden Ort für Veranstaltungen mit bis zu 400 Gästen.

Ein neuer Lotse geht an Bord…

Brauereidirektor Kurt Maier übergibt Leitung der Brauerei Hacklberg zum 1. Januar 2006 an Stephan Marold

Nach 47 Jahren im Dienst der Brauerei Hacklberg geht Brauereidirektor Kurt Maier (63) zum 31. Dezember 2005 in den wohlverdienten Ruhestand. Als Nachfolger benannte der Passauer Bischof Wilhelm Schraml den bisherigen Marketingleiter der Brauerei und Verwaltungsleiter des Hacklberger Getränke- und Logistikcenters, Stephan Marold (33).

Direktor Kurt Maier begann 1958 als 16-jähriger seine Ausbildung bei der Brauerei Hacklberg und blieb dem Traditionsunternehmen ein ganzes Arbeitsleben lang treu. Im Jahre 1981 wurde er Prokurist, 1991 schließlich Brauereidirektor. In seiner Amtszeit realisierte er umfangreiche Umbau-und Modernisierungsmaßnahmen, die der Brauerei die Wettbewerbsfähigkeit sicherten und ihr Wachstum zu einer der größten Braustätten Niederbayerns ermöglichten. Mit der Inbetriebnahme des Hacklberger Getränke- und Logistikcenters in Hutthurm und der Renovierung und Wiedereröffnung des historischen Fürstenbaus 2003 verband Direktor Kurt Maier traditionelle Werte mit einer hochmodernen Unternehmensstruktur.

Sein designierter Nachfolger, Industriefachwirt Stephan Marold, trat dem Unternehmen im Jahre 1998 bei. Mit der Marketingleitung und der Verwaltungsleitung der HGL GmbH bekleidete Stephan Marold mit Erfolg verantwortungsvolle Positionen. Stephan Marold fühlt sich durch die ihm übertragene verantwortungsvolle Aufgabe geehrt und sieht seine künftigen Aufgaben als Herausforderung. Wie Kurt Maier setzt auch er auf Kontinuität und wird die Leitung der Brauerei im Sinne seines Vorgängers fortführen. Verbindlichkeit und Menschlichkeit, Tradition und Qualität sind für ihn die grundsätzlichen Werte, die er seiner Arbeit zugrunde legen wird. Besonderen Wert legt er dabei auf die Verantwortung gegenüber den 147 Mitarbeitern an den Standorten Passau und Hutthurm. Sein Ziel ist klar: am Ende seiner Dienstzeit sollen sich noch mehr Menschen als heute – …freuen auf ein Hacklberger!

Mit modernsten Anlagen in die Zukunft

Hochmodernes Getränke- und Logistikcenter der Brauerei Hacklberg wird 2007 eröffnet

Es ist soweit: nach einer unglaublich kurzen Bauzeit von nur  9 Monaten wird am Samstag, den 6. Juli 2007 das neue Hacklberger Getränke- und Logistikcenter in Hutthurm in Betrieb genommen. Zu der feierlichen Eröffnung sind neben den am Bau beteiligten Unternehmen und Behörden sowie den Mitarbeitern der Brauerei Hacklberg auch Vertreter der Öffentlichkeit eingeladen.

Um die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu stellen, hat die Brauerei Hacklberg viel Arbeit und Fleiß investiert. Von der Flaschenabfüllanlage über die Faßabfüllanlage bis zur Palettierung wurde dabei das gesamte Verpackungs- und Logistikkonzept neu eingerichtet. Auf einer Fläche von 13000 Quadratmetern finden sich nun die modernsten Anlagen im gesamten süddeutschen Raum.

Februar 2009: Eröffnung des Hacklberger Bräukellers

Integriert im Keller des historischen Fürstenbaus, bietet der neue Hacklberger Bräukeller auf einer Gesamtfläche von 470 m genügend Platz um bis zu 550 Gäste zu bewirten. Dabei wird der Bräukeller den elegant beschwingten Biergenießern genauso recht, wie den Stammtischfreunden, die eine urige Lokalität schätzen.

Die Räumlichkeiten des Bräukellers bieten auch die Möglichkeit für sämtliche Arten von Veranstaltungen.

Sauberer Strom – Brauerei Hacklberg setzt auf die Kraft der Sonne

Auf dem Logistikzentrum in Hutthurm wird im Mai 2010 eine Photovoltaikanlage montiert

„Sonnenland“ kann künftig über dem Hacklberger Getränke- und Logistikzentrum in Hutthurm stehen. Und nicht nur über der alkoholfreien Getränkelinie. Denn die Brauerei Hacklberg setzt auf die Kraft der Sonne. Diese ist das „unerschöpflichste Kraftwerk, das uns ständig zur Verfügung steht“, betont Brauereichef Stephan Marold. Deshalb produziert die Brauerei künftig rund ein Drittel des Stromes, den der Betrieb in Hutthurm benötig, selber.

Auf dem Dach wird derzeit eine Photovoltaikanlage mit einer Jahresleistung von etwa 250000 kWh installiert. Stephan Marold: „Wir entscheiden uns gleichzeitig für Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz, eine langfristig sichere und schonende Energieversorgung“. Der Brauereichef rechnet damit, in den nächsten zwanzig Jahren etwa 2545 Tonnen CO2 einsparen zu können. „Die Brauerei Hacklberg entwickelt sich in sozialer, technologischer, ökonomischer und ökologischer Dimension immer weiter“ unterstreicht der Direktor. Nachhaltigkeit als ganzheitliches Prinzip sei bei der Gesamtinvestition in Hutthurm stets verfolgt worden. Jetzt kommen noch einmal 850 000 Euro dazu. Damit spiegle sich die höchste Qualität der Getränke auch im Prinzip der Nachhaltigkeit wieder.

Mitte Mai hat die Rudertinger Firma Praml nach sechswöchiger Planung mit der Installation der Elemente auf insgesamt 6000 Quadratmetern begonnen. Dies mit einem neuen ballastarmen System für Flachdächer: ohne jegliche Befestigung. Mit dem neuartigen Montagesystem wird eine optimale Einstellung auf 20 oder 30 Grad Anstellwinkel gewährleistet.

Direktor Marold hat sich persönlich mit dem Thema intensiv beschäftigt. „Man muss sich einmal vorstellen, dass die Sonne täglich 960 000 000 000 000 kW Energie zur Verfügung stellt. Täglich 10 000-mal mehr Energie als die gesamte Weltbevölkerung verbrauche. Allein die Tatsache, dass die Sonne innerhalb von nur zwei Tagen mehr Energie auf den Planeten Erde abstrahle als man aus den gesamten Erdöl- und Kohlevorkommen gewinnen könnte, ist für den Brauereichef ein Grund, „dieses enorme Potential möglichst effektiv zu nutzen“. Er geht davon aus, dass es eine der größten Herausforderungen der Zukunft ist, möglichst kostengünstig aus der Sonnenenergie, für den Menschen brauchbare Energie zu erzeugen und solchen Strom zu nutzen.

Stark für unsere Region!

Brauerei Hacklberg setzt 2010 auf nachhaltige Investitionen

Nachhaltiges Wirtschaften ist die Aufgabe der Stunde! Die Ressourcen werden knapp und damit wertvoller. „Wir können die Bedürfnisse heutiger Generationen nicht auf dem Rücken der kommenden Generationen befriedigen“, sagt Brauereidirektor Stephan Marold. Nachhaltig Wirtschaften ist deshalb zu einem Leitwort im gesamten Betrieb der Brauerei Hacklberg geworden.

Ob Braugerste, Hopfen, Abwasseraufbereitung oder Heizung, ob Stromverbrauch oder Auslieferung. „Wir haben sämtliche Produktionsschritte unter den Aspekten eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen überdacht“, so der Brauereichef. Die Brauerei setzt konsequent auf eine möglichst komplette Rückführung und Wiederverwertung, auf die Minimierung bzw. Sortierung von Abfällen sowie die Reduzierung von Abgasen und sonstigen Emissionen.

Dafür hat die Brauerei in den vergangenen 4 Jahren über 13 Millionen Euro investiert. „Uns ist wichtig, dass der Qualität unserer Biere und Getränke auch die gesamte Produktion entspricht. Als zuletzt abgeschlossene Maßnahmen nennt Stephan Marold die Photovoltaikanlage mit insgesamt 4.500 Quadratmetern auf dem Dach des Logistikcenters in Hutthurm, sowie die Ausstattung der LKW-Flotte mit emissionsarmen Kraftfahrzeugen, die der Schadstoffklasse 5 entsprechen.

Auch wenn Nachhaltigkeit ursprünglich aus der Ökologie, genauer aus der Forstwirtschaft stammt, wo es schon im 18. Jahrhundert hieß: „Schlage nur soviel Holz, wie nachwachsen kann!“, gilt er auch in der Brauereilandschaft. „Nachhaltiges Wirtschaften ist für unsere Brauerei eine echte Chance“, betont Marold. Weit über das Einsparen von Energie und Ressourcen oder die Kostenreduzierung hinaus, wollen wir Hacklberger mit modernen, umweltgerechten Technologien ein Zeichen für die Heimat und die Menschen in der Region setzen.

Die zentrale Frage für die Verantwortlichen der Brauerei Hacklberg lautet: „Was ist auf lange Sicht aus jeder Perspektive am Besten, um zu gewährleisten, dass auch künftige Generationen von unseren heutigen Entscheidungen profitieren?“.

Sanierung der kompletten Verwaltung der Brauerei

Die Verwaltung wird ganzheitlich auf den neuesten Stand gebracht. Sämtliche Büroräume werden modernisiert und mit neuer Büroeinrichtung ausgestattet. Zudem werden neue Büroräume und ein zusätzlicher Besprechungsraum geschaffen. Ebenso werden alle sanitären Anlagen erneuert.

Übernahme der Passauer Innstadt Brauerei im Januar 2012

Beide Bier- und Getränkemarken bleiben bestehen – Die Direktoren Friedhelm Feldmeier und Stephan Marold sprechen von „richtungsweisender und vernünftiger Entscheidung“

Die Brauerei Hacklberg übernimmt die Brauerei Innstadt, mit dem Ziel im regionalen Markt weiter erfolgreich bestehen zu können und wie gewohnt, mit ihren fachlichen Kompetenzen, hervorragendem Service und qualitativen hochwertigen Bierspezialitäten, alle ihre Kunden und Geschäftspartner zu beliefern. Beide Marken werden gemeinsam in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Logistik und Verwaltung zusammengelegt und die beiden Marken Hacklberg und Innstadt über eine gemeinsame Logistikgesellschaft – Dreiflüsse Getränke- und Logistikcenter GmbH – vertreiben. Die Marken beider Brauereien werden mit einer Vertriebs- und Marketing Organisation vertrieben und vermarktet. Die Kunden werden wie bisher von den Ihnen bekannten langjährigen Vertriebsmitarbeitern betreut.

Diese Übernahme dient der langjährigen Sicherung von strategischen Positionen und Marktanteilen für beide Biermarken in der Region. Die damit verbundene Stärkung der Ertragssituation soll den Investitionsspielraum erweitern, der Sicherung von Arbeitsplätzen dienen und zusätzlich einen Spielraum für weitere Innovationen und Produkteinführungen im hart umkämpften Getränkemarkt eröffnen. Dies ist auch ein Beitrag zur Erhaltung der lokalen, niederbayerischen Brauereilandschaft um durch Synergien in allen Bereichen die Kosten zu senken und letztendlich wettbewerbsfähig als mittelständische Brauereien überleben zu können. Mit diesem sinnvollen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft für beide Marken, findet die bisherige kooperative Zusammenarbeit im Bereich alkoholfreier Getränke und der Partnerschaft bei den Dulten in der Dreiländerhalle in Kohlbruck seine Fortführung zum Wohle aller Kunden, aller Mitarbeiter und den beiden sehr beliebten und imageträchtigen Biermarken.

2014: Der Brauereistandort generalsaniert

Neuer Gär- und Lagerkeller am 23. mai eingeweiht

Ein Meilenstein in der fast 400 jährigen Geschichte. Der komplette Brauereistandort Hacklberg wurde generalsaniert. Es entstand mit der 7-Millionen-Investition ein moderner und nachhaltiger Brauereibetrieb auf technisch höchstem Niveau. Neu ist der Gär- und Lagerkeller, dazu die neue Kühlung, die jetzt zentral angeordnet und auch eine Nutzung der Abwärme für die Gebäudeheizung beinhaltet. Brauereidirektor Stephan Marold weiß das „Fundament für die erfolgreiche Zukunft der Marken Hacklberg und Innstadt gelegt“. In den 30 jeweils zwölf Meter hohen zylindrokonischen Tanks reifen rund 35 000 Hektoliter Hacklberger und Innstadt Biere. 1210 Hektoliter vom köstlichen Bier sind pro Tank gelagert. Umgerechnet: Etwa 242.000 Bierflaschen à 0,5 Liter; nebeneinander gestellt sind das 16,33 km.